Wahlroder Ehepaar ist an Sammelspitze

Gemeinderat und Volksbund ehren die erstaunliche Leistung von Gudrun und Peter Nötzel

20. Juni 2017

Das besondere Engagement des Ehepaars Peter und Gudrun Nötzel für die Spendensammlung der Kriegsgräberfürsorge wurde in Wahlrod gewürdigt. Von links: Gabriele Greis, Peter Nötzel, Gudrun Nötzel, Klaus Schmidtgen und Bettina Hörter.

Die besondere Mühe und Leistung, die das Ehepaar Peter und Gudrun Nötzel für die Spendensammlung der Kriegsgräberfürsorge erbracht haben, ehrte die Ortsgemeinde Wahlrod gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Zu diesem feierlichen Anlass versammelten sich der Gemeinderat, Ortsbürgermeister Klaus Schmidtgen, Bettina Hörter, die Bezirksgeschäftsführerin des Volksbundes, die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Gabriele Greis, sowie die Hauptpersonen Gudrun und Peter Nötzel. Diese besonders verdienten Mitbürger erhielten im Feuerwehrhaus der Gemeinde eine Urkunde überreicht sowie ein Buchgeschenk, etwas „für den Genuss“ und Blumen.

„Gudrun und Peter Nötzel haben ihre Willensstärke und ihre Empathie bewiesen, die eine Spendensammlung voraussetzt“, erklärte der Ortsbürgermeister. Dieser Einsatz müsse geehrt werden. Bettina Hörter hob die Wichtigkeit des Engagements hervor: Noch immer seien einige Nationen damit beschäftigt, die Überreste von im Krieg gefallenen Soldaten zu bergen. Auch die Instandhaltung und Pflege der Kriegsgräber nehme eine große Summe in Anspruch. Dabei sei es umso wichtiger, dass viele Spendengelder zusammenkämen, um diese Arbeit zu unterstützen. Des Weiteren erfülle der Volksbund einen friedenspädagogischen Auftrag, über seine Arbeit zu informieren sowie mit der Versöhnung über den Gräbern etwas für den Frieden zu leisten. Das Engagement des Wahlroder Ehepaars sei dadurch „unendlich wertvoll“, betonte Hörter. Auch die Erste Beigeordnete Gabriele Greis war voll des Lobes für den Einsatz der Nötzels. Besonders auffällig und anerkennenswert sei die gesammelte Pro-Kopf-Summe: Die geehrten Wahlroder bilden damit nun die „ungeschlagene Spitze“, sagte Greis. Durch den Eifer des Ehepaares liege diese jetzt bei 49 Cent, im gesamten Westerwald hingegen sind es 15 Cent.

Foto: Röder-Moldenhauer

Text: Ria Guth - Westerwälder Zeitung vom Donnerstag, 1. Juni 2017,

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