Der 8. Mai bedeutet für mich ...

Gedenken und Gedanken zum Ende des Zweiten Weltkrieges

 
 
 
 
 

Martina Teske

Martina Teske besucht regelmäßig das Grab ihres Großvaters, der auf dem Waldfriedhof in Halbe bestattet ist und sagt: „Ich bin dankbar, das wir nicht in Kriegszeiten leben."

Wilhelm Grönniger

Für Wilhelm Grönniger ist das Gedenken an gefallene Soldaten enorm wichtig: „Um daran zu erinnern, was eine Nazi-Herrschaft damals angerichtet hat", sagt er im Interview. Jedes Jahr besucht der 73-Jährige die Einbettungen in Halbe. Sein Vater, während des Krieges Schmiedemeister bei der Artillerie, kam 1946 aus Russland zurück. Aber er war anders als vorher. Grönniger berichtet: „Mein Vater war, so wie meine Mutter immer sagte, ein gutherziger, ausgeglichener Mann. Nach dem Krieg konnte er wegen Kleinigkeiten aus der Haut fahren, Kinder anbrüllen. Anschließend ging er ins Schlafzimmer und weinte bitterlich über das, was er uns angetan hat. Er hatte das nicht so gemeint. 1947 geboren, war ich ein typisches Heimkehrerkind. Alle, wirklich alle, sprachen immer wieder vom Krieg. Von Kindesbeinen an wurde ich mit Kriegsgeschehnissen konfrontiert, ohne Ahnung zu haben, um was es überhaupt ging. Das habe ich später als Erwachsener erst erfahren. Das ist auch der Grund dafür, warum ich vor 37 Jahren Mitglied im Volksbund wurde und als sogenannter Multiplikator für die Sache des Volksbundes aktiv im Verwandten- und Bekanntenkreis bin. 

Oberst Georg Oel

Für Oberst Georg Oel, Kommandeur des Landeskommandos Thüringen, ist der 8. Mai 1945 Tag des Neubeginns aber auch der Teilung: „In den westlichen Besatzungszonen entstand die Bundesrepublik Deutschland mit freiheitlich demokratischen föderalen Strukturen und aus der sowjetischen Besatzungszone ging die DDR als Staat mit sozialistischer und zentralistischer Prägung hervor." 30 Jahre nach der Wiedervereinigung fühlten wir Deutschen uns als ein Volk, das Freiheit, Demokratie und Vielfalt verbunden ist. Doch in Zeiten in denen sich „extremistisches Gedankengut und Rassismus immer mehr Bahn brechen", stelle sich die Frage: „Ist das wirklich so? Die Toten in den Gräbern (…) sind die Mahnung an uns alle, aufrecht für den gleichen Wert allen Lebens einzutreten."

Pater Klaus Schäfer

Als Klinikseelsorger hat Pater Klaus Schäfer viel Erfahrung mit dem Schmerz von Angehörigen. Er weist in seiner Botschaft daher neben dem Schicksal der auf den Soldatenfriedhöfen bestatteten Toten auch noch einmal auf das Leid von deren Familien und Freunden hin: „Was wir hier nicht sehen, sind die Familien, die hinter diesen stehen: die Väter und Mütter, die Schwestern und Brüder, die Ehefrauen und Kindern, die um diese Männer trauern. Krieg bringt Tod und Zerstörung. Aus diesem Grund ist es wichtig, Frieden zu schließen und Frieden zu erhalten."

Andreas Froese 

Als Leiter der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe in Gardelegen (Sachsen-Anhalt) weiß Andreas Froese um die ambivalente Bedeutung der letzten Kriegstage und -stunden in Europa: Auf der einen Seite steht das Ende der nationalsozialistischen Herrschaft, auf der anderen Seite die vielen so genannten Endphaseverbrechen, die Massaker und Morde "in letzter Minute". 

Cäcilie Breithecker 

Cäcilie Breithecker, die Vorsitzende des Vereins Veteranenkultur, erinnert sich noch heute lebhaft an die Erinnerungen ihrer Großeltern aus dem Krieg. Sie warnt davor, zu vergessen, "wie hoch der Preis für den Frieden ist, den wir heute so sorglos genießen können." Durch das Verstummen der Zeitzeugen sei es heute notwendiger denn je, "dass wir alles dafür tun, den Frieden unter den Nationen, aber auch in unserer Gesellschaft zu wahren."

Miel Andriesse

Der 1942 geborene Zeitzeuge Miel Andriesse, dessen jüdische Eltern 1944 in Ausschwitz ermordet wurden, zieht 75 Jahre nach Weltkriegsende Bilanz: „Der Zweite Weltkrieg hat einen hohen Preis gefordert. Es gibt keine jüdische Familie, die durch die barbarischen Ideen von Hitler und seinen Anhängern keinen ihrer Lieben verloren hat.“ 

Gülsüm Sapuk

Für Gülsüm Sapuk, Praktikantin im Direktmarketing beim Volksbund, ist es auch und gerade für heutige Generationen wichtig, sich in Zeiten, in denen Rassismus, Extremismus und Verschwörungstheorien immer mehr Zustimmung gewinnen, aktiv gegen Krieg, Diktatur und Gewalt zu positionieren: „Nicht weil wir die Täter der Vergangenheit sind, sondern damit wir nicht zu Tätern der Zukunft werden.“

Dr. Heike Dörrenbächer

Dr. Heike Dörrenbächer, Abteilungsleiterin Gedenkkultur und Bildung, erzählt, wie die Erinnerung an den Krieg und die Arbeit für den Frieden sie durch ihre ganze Biographie begleitet haben und besonders durch ihre Arbeit beim Volksbund heute noch prägen: „Wir wurden von unseren Lehrern in dem Bewusstsein erzogen, dass wir nicht schuld sind am Zweiten Weltkrieg, aber eine besondere Verantwortung dafür haben, dass von deutschem Boden nie wieder ein Krieg ausgehen solle.“

Christian Lindner

Für Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP, markiert der 8. Mai einen Tag der Befreiung, Deutschland sei heute „ein Deutschland auf das wir stolz sein dürfen, weil es friedfertig ist, weil es Freiheit und Toleranz achtet und Verantwortung in der Welt übernimmt.“ Dennoch sei es wichtig, zu erinnern - an die Geschichte und an die Opfer von Gewaltherrschaft: „Die Toten mahnen uns, für den Frieden zu leben. Deshalb ist die Arbeit des Volksbunds unverzichtbar.“

Sylvia M. Felder

Sylvia M. Felder, Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Karlsruhe, betont die Bedeutung des Erinnerns als „Weisung für die Zukunft“ und die Verantwortung jedes Einzelnen Frieden in Freiheit zu bewahren:

„Politik allein wird den Frieden in der Welt nicht entscheiden. Es sind die Herzen der Menschen, die einander mit Respekt und Achtung begegnen müssen.“

Thomas Roth

Der Journalist Thomas Roth spricht über die aktuellen Krisen, die Frieden und Freiheit herausfordern und wie man Ihnen begegnen muss: „Nur gemeinsam wird es uns gelingen, unsere Gesundheit aber auch den Frieden in unserer Gesellschaft zu wahren. (…) Friedensarbeit ist schwierig, ist mühsam und es ist langwierig, bis Vertrauen wieder entstehen kann.“

Frank Imhoff

Frank Imhoff, Präsident der Bremischen Bürgerschaft, ruft dazu auf, die Erinnerung an das Leid des Krieges wachzuhalten und sich aktiv für den Erhalt von Frieden und Demokratie einzusetzen, denn „viele wissen Frieden nicht mehr zu schätzen, weil sie gar nichts anderes erlebt haben. Aber Frieden ist so wertvoll und wir müssen dafür kämpfen.“

Gerhard Miesterfeldt

Der Präsident des Landesmusikrats Sachsen-Anhalt und Vizelandtagspräsident a.D., Gerhard Miesterfeldt, erzählt, warum der 8. Mai 1945 nicht für alle ein Tag der Befreiung war:

„Für viele Menschen begann wirklich nach dem Tag der Befreiung die Befreiung, auch im demokratischen Sinne. Für andere in Europa, unter anderem für uns in Ostdeutschland, begann sie viele Jahre später 1989/1990.“

Denis Sidorenko

30 Jahre nach Kriegsende geboren, ist die Kindheit von Denis Sidorenko, Botschafter der Republik Belarus in Deutschland, von Kriegsnarrativen und Erinnerungen geprägt – in der Familien, Schule, durch Bücher, Museen oder Mahnmale. Der 8. bzw. 9. Mai war für ihn immer beides: ein Tag der Trauer über die Millionen verlorenen Leben, aber auch ein Tag der Freude und Hoffnung: „Dieser Tag bedeutet für mich eine gemeinsame europäische Zukunft und ein friedliches Europa, wo meine Kinder in Freiheit leben werden. Dafür setze ich mich als Mensch und Diplomat ein.“

Renate Fricke

Für Renate Fricke, ehrenamtliches Mitglied im Magistrat der Stadt Kassel, hat der 8. Mai aktuell noch an Bedeutung gewonnen. Sie zeigt sich besorgt über die veränderte Atmosphäre in Deutschland: „Gewaltbereitschaft, Rassismus, demokratiefeindliche Verhaltensweisen haben zugenommen. Hemmschwellen wurden niedergerissen, die diese schrecklichen Tabuthemen früher noch zurückgehalten haben.“

Dr. Thomas Köcher

Dr. Thomas Köcher, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Bremen, sorgt sich um die Erinnerungskultur, weil sich immer mehr Menschen einen Schlussstrich unter die Vergangenheit wünschten und sie immer mehr auch ein Austauschort für politische Propaganda geworden sei: „Für mich ist der 8. Mai ein Tag, an dem wir über den Wert des Lebens nachdenken können, über den Wert der Demokratie, über den Wert der Erinnerungskultur.“

Dieter Steinicke

Der Vorsitzende des Landesverbands Sachsen-Anhalt und ehemalige Landtagspräsident Dieter Steinicke erinnert im Rahmen der alljährlichen Gedenkveranstaltung für die Opfer des Zweiten Weltkriegs an den antisemitisch motivierten  Anschlag auf eine Synagoge in Halle 2019: „Es keimt immer wieder Hass auf. Dass Juden in Deutschland wieder Todesangst haben mussten, das konnte ich mir nicht vorstellen. Wir müssen gemeinsam unsere Demokratie verteidigen. Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“

Fritz Pleitgen

Der Journalist Fritz Pleitgen berichtet von seinen eigenen Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg – von Hunger, Kälte, Angst und Vertreibung. Später als Auslandskorrespondent trifft er u. a. in Stalingrad Menschen, Veteranen, die von den Schrecken erzählen, die Nazi-Deutschland den Völkern der Sowjetunion angetan hat, gleichzeitig aber auch mit „Respekt und Mitgefühl von den deutschen Soldaten sprechen." Er wünscht sich eine aktive Ostpolitik der Europäischen Union, eine „Politik der Verständigung statt Konfrontation."

Dr. Sigurd Rink

Anhand seiner Familiengeschichte beschreibt der evangelische Militärbischof Dr. Sigurd Rink warum das Jahr 1945 für ihn Ende und Neuanfang bedeutet und was wir daraus für die Zukunft lernen können: „Ich wünsche mir, dass wir in unseren Bestreben Frieden zu stiften und Frieden zu suchen, nicht nachlassen, sondern dass die Völker Europas und weit darüber hinaus immer weiter zusammenwachsen.“

Bodo Ramelow

„Der Zweite Weltkrieg war der Bruch aller humanitären Regeln“, sagt Bodo Ramelow, Ministerpräsident von Thüringen in seiner Videobotschaft. Daher sei es notwendig, die Gräber der gefallenen Soldaten als Mahnung zu nehmen: "Es ist notwendig immer wieder neu zu gedenken. Aber damit ist die Ursache von Krieg immer noch nicht aus der Welt geschafft worden."

Dr. Fritz Felgentreu

Dr. Fritz Felgentreu, Mitglied des Bundestages (SPD), gedenkt in seiner Videobotschaft der „Irrwege, die unser Land in der Vergangenheit genommen hat" und fordert: „Wir müssen uns am 8. Mai unseres Auftrags vergewissern, es nie wieder zu vergleichbaren Schrecken in unserem schönen Europa kommen zu lassen."

Prof. Burkhard Fricke

Prof. Burkhard Fricke, Physikprofessor in Kassel, hebt die Bedeutung von Frieden hervor, besonders vor dem Hintergrund seiner eigenen Erfahrungen mit Krieg und Entbehrung: „Durch die Hungerperiode nach dem Zweiten Weltkrieg habe ich gelernt, was Krieg bedeutet."

Dr. Géza Andreas von Geyr

Der deutsche Botschafter in Moskau, Dr. Géza Andreas von Geyr, beschreibt in seinem Statement drei Bilder, die ihn im Zusammenhang mit dem 8. und 9. Mai besonders bewegen. Sie stehen für Schmerz und Verlust, aber auch für Versöhnung und Hoffnung. Unter anderen erzählt er von einer Begegnung mit einer jungen Studentin, die fragte, was wichtiger sei: Frieden oder Freiheit? Die Antwort darauf: „Beides muss sein! Beides kann zusammen funktionieren.“

Klaus Schlie

Für Klaus Schlie, Landtagspräsident und Schirmherr des Volksbundes in Schleswig-Holstein, bedeutet der 8. Mai „75 Jahre Leben in Frieden, Freiheit, Demokratie." Weiterhin betont er die Rolle der Alliierten beim Wiederaufbau Deutschlands und die Verantwortung Deutschlands: „Der Zweite Weltkrieg ging von deutschem Boden aus. Die Taten verpflichten uns, heute jeder Form von Ausgrenzung, Hass und Gewalt entschieden entgegenzutreten."

Hermann Krause

Hermann Krause, Leiter der Vertretung des Volksbunds in Moskau, erzählt von seinen Erfahrungen in Russland mit dem 9. Mai als „Tag des Sieges", speziell von den Begegnungen mit russischen Veteranen, während einer Reportage 1987: „Immer wieder war der Satz zu hören: „Wir Deutschen und wir Russen, wir müssen Frieden schließen.'"

Thomas Kutschaty

Thomas Kutschaty, Vorsitzender des Landesverbandes NRW, spricht sich in seiner Botschaft für Demokratie in Europa aus und betont:

„Wir müssen wachsam sein: Frieden ist nicht geschenkt."

Ralf Wieland

Der Präsident des Abgeordnetenhauses Berlin, Ralf Wieland, geht in seiner Videobotschaft neben der Bedeutung des 8. Mai als „Tag der Dankbarkeit und Demut" auch auf den Einsatz drei der Besatzermächte in Westberlin ein:

„Nur wenige Jahre nach Ende des Krieges haben [sie] den Westteil der Stadt in Freiheit gehalten, mit allem, was die Menschen brauchten, versorgt und dafür gesorgt, dass die Westberliner in Freiheit und Demokratie leben konnten."

Martha Snodgrass

Die in den USA aufgewachsende Martha Snodgrass, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Europäischen Hochschulinstitut Florenz, erzählt von ihren Erfahrungen während ihrer Aufenthalte in Europa drei Jahrzehnte nach Kriegsende:

„Mit zwanzig ging ich zum Studieren nach Deutschland und Russland. Nicht nur Zerstörung der Städte hat mich beeindruckt, es waren die Begegnungen mit den Menschen. Ich musste mich fragen, wie können sich diese Menschen je versöhnen.“

Dr. Gabriele Freitag

Die Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, Gabriele Freitag betont in ihrer Videobotschaft: „Für eine angemessene Erinnerung ist die Herausforderung heute, sich nicht politisch instrumentalisieren zu lassen.“

Hermann Simon

Der Berliner Historiker Hermann Simon betont heute: „Wir, die Älteren, müssen mit den Jüngeren in einen intensiven Dialog treten, was wir tun können, damit der 8. Mai 1945 in unserem kollektiven Gedächtnis ein Tag der Befreiung bleibt.“

Dr. Irina Scherbakowa

Die russische Historikerin stellt in ihrem Statement klar:

„Die Botschaft unserer Väter ist sehr deutlich: Diese Tragödie darf man nicht in Erinnerungskitsch nur an den Sieg, nur in den heroischen Mythos verwandeln.“

Dr. Jörg Morré

Jörg Morré, Direktor des Deutsch-Russischen Museums Karlshorst, wünscht sich in seinem Statement, „dass der 8. Mai für uns ein Treffpunkt ist, in dem wir uns über unsere unterschiedlichen geschichtlichen und gesellschaftlichen Erfahrungen austauschen können.“

Juri Durkot

Der aus Ukraine stammende Journalist und Übersetzer Juri Durkot mahnt, nicht zu vergessen, dass der von Nazi-Deutschland entfachte Krieg und der Holocaust zwar die größten Verbrechen des 20. Jahrhunderts wären, jedoch nicht die einzigen: „Der Zweite Weltkrieg bleibt 75 Jahre nach seinem Ende eine Mahnung an alle, wohin uns Menschenverachtung, Hass und Propaganda führen können."

Andrej Ivanji

Andrej Ivanji, serbischer Journalist, berichtet von den Erfahrungen seiner Familie im Krieg und mahnt gleichzeitig:

„Es reicht nicht, wenn wir zurückblicken auf das Leid, das vor 75 Jahren endete, wenn wir nicht bereit sind, etwas zu tun gegen das Leid, das vor unseren Augen geschieht."

Véronique Peaucelle-Delelis

Veronique Peaucelle-Delelis, Generaldirektorin der Französischen Kriegsgräberorganisation, betont wie wichtig der gemeinsame Gedanke Europas ist: „Beispiele der Vergangenheit haben uns gelehrt, dass in unserer neuen Welt das Prinzip ‚Jeder für sich' keinen Platz mehr hat. Gemeinsam sind wir stärker."

Reinhold Würth

Der Unternehmer Reinhold Würth erinnert sich an seine persönlichen Begegnungen mit dem Krieg und appelliert an die Jugend heute:

„Seid euch im Klaren: Es gibt nichts Schlimmeres wie Krieg."

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