Albin Kotschka

Nachname:
Kotschka
Vorname:
Albin
Dienstgrad:
Unteroffizier
Geburtsdatum:
25.05.1914
Geburtsort:
Teschnitz
Todes-/Vermisstendatum:
17.09.1944
Todes-/Vermisstenort:
F.Laz. 21

Albin Kotschka

Albin Kotschka konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Riga Beberbeki war somit leider nicht möglich. Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet.

Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Albin Kotschka mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Riga Beberbeki, Lettland

GoogleMaps-Image

Wegbeschreibung

Vom Stadtzentrum aus fährt man über die K. Valdemara, Kalnciema iela und Lielirbes auf die Autobahn A10/E22 in Richtung Jurmala, Liepaja. Kurz hinter dem Abzweig Liepaja folgt die Ausfahrt nach Pinki. Weiter durch Pinki und hinter dem Ortsausgang führt links ein asphaltierter Weg zum Sammelfriedhof (Hinweiszeichen beachten). Die genaue Adresse lautet: 2107 Pinki, Rajon Riga, Lettland.

GPS
56°55'59.64"N; 23°54'20.57"E

Deutscher Soldatenfriedhof 1939/45

Auf diesem Friedhof sollen einmal die im Gebiet Riga sowie in den mittleren und östlichen Landesteilen Lettlands ruhenden Soldaten zusammengebettet werden. Die Verlustzahlen in diesen Gebieten liegen etwa bei 15.000 Gefallenen.
Da der von der Wehrmacht in Riga angelegte Friedhof nicht mehr existiert, musste ein neues Gelände für die Errichtung eines Sammelfriedhofes gefunden werden.
Der Volksbund entschied sich 1999 für das ca. 2 ha große Geländestück in Nähe des Beberbeku Kapi (Zivilfriedhof) auf dem Territorium der Gemeinde Babite, ca. 5 km von der Stadtgrenze Riga in Richtung Liepaja. Das Gelände ging im Jahr 2000 in den Besitz der Stadt Riga über, welche den Volksbund die Durchführung der Baumaßnahme und Einbettung von Kriegstoten erlaubte. Anlässlich der Friedhofsweihe am 09. Juni 2001 wurden die ersten 12 Toten in Block 1 beigesetzt. Ihre ursprüngliche Grablage befand sich in Baldone, etwa 50 km südwestlich Rigas. Bis jetzt hat der Umbettungsdienst ca. 5.000 Tote aus den mittleren Landesteilen Lettlands zugebettet.
Die Bauarbeiten am Eingangsgebäude wurden im Juli 2004 abgeschlossen. Das Gebäude besitzt einen Informationsraum, einen Wirtschaftsraum und Toilettenanlagen. Zur Einweihung des Friedhofes wurde eine Ausstellung im Informationsraum eröffnet. Hier kann sich der Besucher über die vielfältige Arbeit des Volksbundes in Lettland informieren aber auch die Namenbücher einsehen und sich in das Besucherbuch eintragen.
Mit der Aufstellung von 33 Schriftstelen, auf denen die Namen der in Riga auf dem 2. Waldfriedhof ruhenden, leider vollständig überbetteten Kriegstoten, aufgeführt sind, erhielt der Gedenkplatz im Mai 2007 sein endgültiges Aussehen. Der Platz umschließt halbkreisförmig einen Gedenkstein mit einer Inschrift, der auf die lettischen Landesteile Vidzeme (Livland), Semgale und Latgale hinweist, aus denen die Toten geborgen werden. Dem Gedenkstein gegenüberliegend erhebt sich das zentrale Mal, ein vier Meter hohes Hochkreuz aus Granit, dessen Sockel mit dem Gedenkaussagetext Hier ruhen deutsche Soldaten des Zweiten Weltkrieges. Gedenket ihrer und der Toten aller Kriege beschriftet wurde. Die den Gedenkplatz umfassenden Rasenflächen sind in 14 Einbettungsblöcke eingeteilt. Bis zur Einweihung des Friedhofes am 22. September 2007 wurden die Blöcke 1 bis 3 und der Block 7 vollständig belegt und die Gräber mit insgesamt 272 Grabkreuzen grablagebezogen gekennzeichnet. Tote, deren Grablage nicht genau zugeordnet werden konnte, wurden blockbezogen auf liegenden Schrifttafeln verewigt. Die Grabkennzeichnung wird fortlaufend ergänzt, entsprechend dem Stand der Einbettungen. Entlang des vom Eingangsgebäude zum Gedenkplatz führenden Weges befinden sich weitere Schriftstelen. Auf ihnen sind über 1.200 Tote namentlich genannt, die in Kriegsgefangenschaft in Riga ums Leben kamen und deren Gräber nicht mehr auffindbar sind.

Der Friedhof wird durch die Firma SIA R20 mit Sitz in Pinki, Rigas iela 20a gepflegt.

Die Einweihung des Soldatenfriedhofes fand am 22. September 2007 statt.

Ein Hinweis für Besucher des Friedhofes: Das Eingangsgebäude ist nur von Mai bis 15. Oktober von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Besucher können sich bei Fragen auch an das Brüderfriedhöfekomitee in Riga unter der Telefonnummer 00371 6761 1640 wenden.

Pate dieses Friedhofes ist der Volksbund, Landesverband Bremen

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt!
Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

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Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 830 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten, auf denen etwa 2,7 Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch die Spenden unserer Förderer.

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