Georg Lang

Nachname:
Lang
Vorname:
Georg
Dienstgrad:
Gefreiter
Geburtsdatum:
27.03.1912
Geburtsort:
Haschendof
Todes-/Vermisstendatum:
09.10.1943
Todes-/Vermisstenort:
Feldlaz.(m.)650 in Choiniki

Georg Lang

Georg Lang ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Schtschatkowo überführt worden.

Grablage: wahrscheinlich unter den Unbekannten

Leider konnten bei den Umbettungsarbeiten aus seinem ursprünglichen Grablageort nicht alle deutschen Gefallenen geborgen und zum Friedhof Schtschatkowo überführt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Georg Lang einer der deutschen Soldaten ist, dessen Gebeine geborgen wurden, die aber trotz aller Bemühungen nicht identifiziert werden konnten.

Name und die persönlichen Daten von Georg Lang sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Georg Lang mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Schtschatkowo, Belarus

GoogleMaps-Image

Wegbeschreibung

Der Friedhof liegt bei Schtschatkowo. Von Bobruisk aus fährt man die M 5 in Richtung Minsk. Unmittelbar hinter der Stadtgrenze am Kontrollpunkt der Verkehrspolizei biegt man nach rechts in Richtung Schtschatkowo. Nach ca. 2,5 km links abbiegen. Nach ca. 300 m erreicht man das ausgeschilderte Friedhofsgelände.

GPS
53°12'49.65"N; 29°10'17.94"E

In Weißrussland sind etwa 200.000 deutsche Soldaten gefallen oder in Kriegsgefangenschaft verstorben. Das Kriegsgräberabkommen zwischen Belarus und Deutschland wurde am 28. Juni 1996 unterzeichnet, ist jedoch von belarussischer Seite nicht ratifiziert worden, so dass es keine gesetzliche Grundlage für die Arbeit des Volksbundes in Weißrussland gibt. Als offizieller Ansprechpartner für den Volksbund wurde von belarussischer Seite das Verteidigungsministerium von Belarus benannt. Seit März 2002 unterhält der Volksbund eine eigene Vertretung in Minsk. Wegen des fehlenden Kriegsgräberabkommens sind die Arbeitsmöglichkeiten des Volksbundes sehr beschränkt. Dennoch konnten in der ersten Hälfte der neunziger Jahre in Zusammenarbeit mit den Gemeinden einige Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges instand gesetzt und eine ständige Pflege sichergestellt werden.
Die erste Kriegsgräberstätte wurde vom Volksbund in Beresa (Berjosa) im Gebiet Minsk angelegt, auf die die im westlichen Teil von Weißrussland geborgenen Gefallenen überführt werden. Die zweite Kriegsgräberstätte ist in Schtschatkowo entstanden, das etwa 10 km nördlich der Stadt Bobruisk liegt. Nachdem das Geländezuweisungsverfahren für die etwa vier Hektar große Friedhofsfläche abgeschlossen wurde, konnten 2008 die ersten Einbettungen erfolgen.

Im Jahre 2009 wurde mit dem Bau einer Zufahrtsstraße sowie der Einfriedung begonnen. 2010 wurde der Gedenkplatz mit Hochkreuz angelegt. Bis Ende 2018 wurden 34.172 deutsche Soldaten eingebettet. Ihre Grablagen sind nicht einzeln gekennzeichnet. Stattdessen werden nach Stand der Zubettungen an den belegten Gräberblöcken Granitstelen aufgestellt, auf denen in alphabetischer Folge, die Namen der dort ruhenden Soldaten verzeichnet sind. Die Einweihung der Kriegsgräberstätte fand am 2.7.2011 statt.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt!
Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 830 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten, auf denen etwa 2,7 Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch die Spenden unserer Förderer.

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